Adjektiv: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Adjektiv (lat. adiectῑvum/griech. epitheton, ,das Hinzugefügte‘; auch '''Eigenschaftwort''') bezeichnet eine flektierbare Wortart, die die Beschaffenheit oder eine Beziehung eines (konkreten) Dinges oder Lebewesens, einer (abstrakten) Sache, eines Vorganges oder Zustandes  beschreibt. Adjektive können ihrer Form nach verändert, d.h. flektiert bzw. dekliniert werden. Sie flektieren nach den grammatischen Kategorien '''Kasus''', '''Numerus''' und '''Genus'''. Die meisten Adjektive der deutschen Sprache können zudem gesteigert werden. Dieser Vorgang heißt '''Komparation'''. Es gibt drei Steigerungsstufen: Positiv, Komparativ und Superlativ.  
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Das Adjektiv (lat. ''adiectῑvum''/griech. ''epitheton'', ,das Hinzugefügte‘; auch '''Eigenschaftwort''') bezeichnet eine flektierbare Wortart, die die Beschaffenheit oder eine Beziehung eines (konkreten) Dinges oder Lebewesens, einer (abstrakten) Sache, eines Vorganges oder Zustandes  beschreibt. Adjektive können ihrer Form nach verändert, d.h. flektiert bzw. dekliniert werden. Sie flektieren nach den grammatischen Kategorien '''Kasus''', '''Numerus''' und '''Genus'''. Die meisten Adjektive der deutschen Sprache können zudem gesteigert werden. Dieser Vorgang heißt '''Komparation'''. Es gibt drei Steigerungsstufen: Positiv, Komparativ und Superlativ.  
  
 
Das Adjektiv kann vier syntaktische '''Realisierungsarten''' aufweisen: Attributiv (als Beifügung zu einem [[Substantiv]] oder Adjektiv), prädikativ (in Verbindung mit ''sein'', ''werden'', ''bleiben'' und wenigen ähnlichen [[Verb|Verben]]), modal-adverbial (als beschreibendes Wiewort, Art und Weise) und satz-adverbial (mit Bezug auf den ganzen Restsatz).
 
Das Adjektiv kann vier syntaktische '''Realisierungsarten''' aufweisen: Attributiv (als Beifügung zu einem [[Substantiv]] oder Adjektiv), prädikativ (in Verbindung mit ''sein'', ''werden'', ''bleiben'' und wenigen ähnlichen [[Verb|Verben]]), modal-adverbial (als beschreibendes Wiewort, Art und Weise) und satz-adverbial (mit Bezug auf den ganzen Restsatz).
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*attributives Adjektiv: „Sie hatte <u>braune</u> Augen.“
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attributives Adjektiv: „Sie hatte <u>braune</u> Augen.“
  
*prädikatives Attribut: „Er blieb immer <u>freundlich</u>.“
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prädikatives Attribut: „Er blieb immer <u>freundlich</u>.“
  
*modal-adverbiales Attribut: „Sie singt <u>schön</u>.“  
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modal-adverbiales Attribut: „Sie singt <u>schön</u>.“  
  
*satz-adverbiales Attribut: „Er läuft <u>schnell</u>.“
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satz-adverbiales Attribut: „Er läuft <u>schnell</u>.“
  
 
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Aktuelle Version vom 21. November 2018, 12:22 Uhr

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Definition

Das Adjektiv (lat. adiectῑvum/griech. epitheton, ,das Hinzugefügte‘; auch Eigenschaftwort) bezeichnet eine flektierbare Wortart, die die Beschaffenheit oder eine Beziehung eines (konkreten) Dinges oder Lebewesens, einer (abstrakten) Sache, eines Vorganges oder Zustandes beschreibt. Adjektive können ihrer Form nach verändert, d.h. flektiert bzw. dekliniert werden. Sie flektieren nach den grammatischen Kategorien Kasus, Numerus und Genus. Die meisten Adjektive der deutschen Sprache können zudem gesteigert werden. Dieser Vorgang heißt Komparation. Es gibt drei Steigerungsstufen: Positiv, Komparativ und Superlativ.

Das Adjektiv kann vier syntaktische Realisierungsarten aufweisen: Attributiv (als Beifügung zu einem Substantiv oder Adjektiv), prädikativ (in Verbindung mit sein, werden, bleiben und wenigen ähnlichen Verben), modal-adverbial (als beschreibendes Wiewort, Art und Weise) und satz-adverbial (mit Bezug auf den ganzen Restsatz).

Beispiele

attributives Adjektiv: „Sie hatte braune Augen.“

prädikatives Attribut: „Er blieb immer freundlich.“

modal-adverbiales Attribut: „Sie singt schön.“

satz-adverbiales Attribut: „Er läuft schnell.“

Verwandte Begriffe

Relevanter Wissensrahmen (Frame)

Adjektiv evoziert den Flektierbare Wortart-Frame.

In der Definition wurden die folgenden Frame-Elemente verwendet:

EIGENSCHAFTSWORT

KASUS

NUMERUS

GENUS

REALISIERUNGSART

EIGENSCHAFt (verwendet als „Komparation“)