Adverbiale Bestimmung (LE): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Terminologisches Grundwissen der Gesprächs- und Diskurslinguistik: eine Lehr- und Lernplattform
Wechseln zu: Navigation, Suche

Deprecated: The each() function is deprecated. This message will be suppressed on further calls in /var/www/mediawiki-1.23.15/includes/diff/DairikiDiff.php on line 436
(Die Seite wurde neu angelegt. (Adverbiale Bestimmung Ebene 1 Eintrag neu ))
 
(Definition)
Zeile 2: Zeile 2:
  
 
== Definition ==
 
== Definition ==
Eine Adverbiale Bestimmung (lat. ''ad-verbum'', ‘zum Verb gehörend‘) ist eine '''Umstandsbestimmung''', mithilfe derer Umstände eines vom '''Satz''' beschriebenen Geschehens näher bestimmt werden Differenziert wird zwischen Bestimmungen, die Umstände in Bezug auf '''Zeit''', '''Ort''', '''Grund''', '''Bedingung''' und '''Zweck''' situieren. So wird mit einem [[Lokaladverbial]] zum Beispiel der Umstand eines Geschehens bezüglich des Ortes konkretisiert (Auf der Straße…), mit einem [[Temporaladverbial]] dagegen Umstände eines Geschehens hinsichtlich der Zeit (Am Abend…). Die jeweiligen adverbialen Bestimmungen lassen sich mit ''wann?'', ''wo?'', ''warum?'' und ''wozu?'' erfragen.
+
Eine Adverbiale Bestimmung (lat. ''ad-verbum'', ‘zum Verb gehörend‘) ist eine '''Umstandsbestimmung''', mithilfe derer Umstände eines vom '''Satz''' beschriebenen Geschehens näher bestimmt werden. Differenziert wird zwischen Bestimmungen, die Umstände in Bezug auf '''Zeit''', '''Ort''', '''Grund''', '''Bedingung''' und '''Zweck''' situieren. So wird mit einem [[Lokaladverbial]] zum Beispiel der Umstand eines Geschehens bezüglich des Ortes konkretisiert (''Auf der Straße''…), mit einem [[Temporaladverbial]] dagegen Umstände eines Geschehens hinsichtlich der Zeit (''Am Abend''…). Die jeweiligen adverbialen Bestimmungen lassen sich mit ''wann?'', ''wo?'', ''warum?'' und ''wozu?'' erfragen.
   
+
  
 
== Beispiele ==
 
== Beispiele ==

Version vom 8. April 2017, 19:43 Uhr

Zurück zur Übersicht

Definition

Eine Adverbiale Bestimmung (lat. ad-verbum, ‘zum Verb gehörend‘) ist eine Umstandsbestimmung, mithilfe derer Umstände eines vom Satz beschriebenen Geschehens näher bestimmt werden. Differenziert wird zwischen Bestimmungen, die Umstände in Bezug auf Zeit, Ort, Grund, Bedingung und Zweck situieren. So wird mit einem Lokaladverbial zum Beispiel der Umstand eines Geschehens bezüglich des Ortes konkretisiert (Auf der Straße…), mit einem Temporaladverbial dagegen Umstände eines Geschehens hinsichtlich der Zeit (Am Abend…). Die jeweiligen adverbialen Bestimmungen lassen sich mit wann?, wo?, warum? und wozu? erfragen.

Beispiele

Lokaladverbial: Auf der Straße parken viele Autos.

Temporaladverbial: Am Abend gehen wir ins Kino.

Kausaladverbial: Aufgrund des schönen Wetters machen wir ein Picknick.

Konditionaladverbial: Wenn es nicht regnet, fahren wir mit dem Rad.

Finaladverbial: Zur Aufmunterung machen wir den Eiertanz.


Verwandte Begriffe

Relevanter Wissensrahmen (Frame)

Adverbiale Bestimmung evoziert den Adverbialbestimmung-Frame.

In der Definition wurden die folgenden Frame-Elemente verwendet:

UMSTANDSBESTIMMUNG

SITUIERUNG_DES_ORTES (verwendet als „Ort“)

SITUIERUNG_DER_ZEIT (verwendet als „Zeit“)

SITUIERUNG_DES_GRUNDES (verwendet als „Grund“)

SITUIERUNG_DER_BEDINGUNG (verwendet als „Bedingung“)

SITUIERUNG_DES_ZWECKS (verwendet als „Zweck“)

BEISPIEL (verwendet als „Auf der Straße“, „Am Abend“, „Aufgrund des schönen Wetters“, „Wenn es nicht regnet“, „Zur Aufmunterung“ )

AUFTRETENSORT (verwendet als „Satz“)