Annotationsreport Insertionssequenz: Unterschied zwischen den Versionen

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Kompositum mit ‚-sequenz’ als bedeutungstragenden Kopf, welcher vor dem Hintergrund des <span style="font-family: courier new;">[[Sequenzerweiterung]]</span>-Frame als Agens im Akt der Erweiterung selbst als FE ERWEITERNDE_SEQUENZ annotiert wird. Das Erstglied des Kompositums ‚Insertion-’ wird mit dem FE ERWEITERUNGSART annotiert.
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Kompositum mit ‚-sequenz’ als bedeutungstragenden Kopf, welcher vor dem Hintergrund des <span style="font-family: courier new;">[[Sequenzerweiterung]]</span>-Frame als Agens im Akt der Erweiterung selbst als FE ERWEITERNDE_SEQUENZ annotiert wird. Das Erstglied des Kompositums ‚Insertion-’ wird mit dem FE ERWEITERUNG annotiert.
  
 
<u>Kurzdefinition:</u> Eine Insertionssequenz ist eine Sequenz, die eine bereits bestehende Paarsequenz an einer bestimmten Position erweitert. Dies geschieht i. d. R. vor dem letzten bzw. nach dem ersten Teil einer Paarsequenz.
 
<u>Kurzdefinition:</u> Eine Insertionssequenz ist eine Sequenz, die eine bereits bestehende Paarsequenz an einer bestimmten Position erweitert. Dies geschieht i. d. R. vor dem letzten bzw. nach dem ersten Teil einer Paarsequenz.
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|[Postprimäre]<sub>Position</sub> ['''Insertions''']<sub>Erweiterungsart</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub> dienen zur Klärung des ersten Redebeitrags der Grundsequenz und werden vom zweiten Sprecher (dem Angesprochenen) der Grundsequenz initiiert.  
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|[Postprimäre]<sub>Position</sub> ['''Insertions''']<sub>Erweiterung</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub> dienen zur Klärung des ersten Redebeitrags der Grundsequenz und werden vom zweiten Sprecher (dem Angesprochenen) der Grundsequenz initiiert.  
 
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|[Präsekundäre]<sub>Position</sub> ['''Insertions''']<sub>Erweiterung</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub> etablieren die Bedingungen, unter denen eine von zwei möglichen Reaktionsmöglichkeiten, die die Grundsequenz bietet, realisiert werden kann, und werden vom ersten Sprecher der Grundsequenz eingeleitet.  
 
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|(…) beschreibt Jefferson (1972) einen speziellen Fall [postprimärer]<sub>Position</sub> ['''Insertions''']<sub>Erweiterungsart</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub>, [die sich über mehrere Redebeiträge erstrecken]<sub>Umfang</sub>, nämlich Seitensequenzen.  
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|(…) beschreibt Jefferson (1972) einen speziellen Fall [postprimärer]<sub>Position</sub> ['''Insertions''']<sub>Erweiterung</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub>, [die sich über mehrere Redebeiträge erstrecken]<sub>Umfang</sub>, nämlich Seitensequenzen.  
 
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|Sie sind wie alle ['''Insertions''']<sub>Erweiterungsart</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub> in die ihnen übergeordnete Grundsequenz eingebettet und von ihr abhängig.
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|(…) so untersucht Schlegloff (…) ein umfassendes Transkript, dessen Grundstruktur ein Ersuchen-Gewährenpaar bildet, das durch [zahlreiche]<sub>Anzahl</sub> Expansions- und ['''Insertions''']<sub>Erweiterungsart</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub> erweitert wird.
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|(…) so untersucht Schlegloff (…) ein umfassendes Transkript, dessen Grundstruktur ein Ersuchen-Gewährenpaar bildet, das durch [zahlreiche]<sub>Anzahl</sub> Expansions- und ['''Insertions''']<sub>Erweiterung</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub> erweitert wird.
 
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|Sie können Offenlegungen und Klärungen in Reparatur- und ['''Insertions''']<sub>Erweiterungsart</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub> und anderen Interaktionsformen, die auf Perspektivenangleichung spezialisiert sind (z.B. Anamnesegespräche, biographische Erzählpassagen, fachliche Vermittlungsexkurse), nötig machen.
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|Sie können Offenlegungen und Klärungen in Reparatur- und ['''Insertions''']<sub>Erweiterung</sub>['''sequenzen''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub> und anderen Interaktionsformen, die auf Perspektivenangleichung spezialisiert sind (z.B. Anamnesegespräche, biographische Erzählpassagen, fachliche Vermittlungsexkurse), nötig machen.
 
|Deppermann 2010b: 9
 
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|Performativ jedoch stellt er dem Dozenten mit der Verstehensthematisierung eine vordringliche Aufgabe, von deren hinreichender Lösung (im Sinne einer ['''Insertions''']<sub>Erweiterungsart</sub>['''sequenz''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub>) er seine eigene Antwort abhängig macht.
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|Performativ jedoch stellt er dem Dozenten mit der Verstehensthematisierung eine vordringliche Aufgabe, von deren hinreichender Lösung (im Sinne einer ['''Insertions''']<sub>Erweiterung</sub>['''sequenz''']<sub>Erweiternde_Sequenz</sub>) er seine eigene Antwort abhängig macht.
 
|Deppermann/ Schmitt 2008: 232
 
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Aktuelle Version vom 20. Januar 2020, 17:39 Uhr

Sequenzerweiterung

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FEsAnzahl annotierter FEs
ANZAHL1
ERWEITERNDE_SEQUENZ8
ERWEITERUNG8
POSITION4
UMFANG1

Kompositum mit ‚-sequenz’ als bedeutungstragenden Kopf, welcher vor dem Hintergrund des Sequenzerweiterung-Frame als Agens im Akt der Erweiterung selbst als FE ERWEITERNDE_SEQUENZ annotiert wird. Das Erstglied des Kompositums ‚Insertion-’ wird mit dem FE ERWEITERUNG annotiert.

Kurzdefinition: Eine Insertionssequenz ist eine Sequenz, die eine bereits bestehende Paarsequenz an einer bestimmten Position erweitert. Dies geschieht i. d. R. vor dem letzten bzw. nach dem ersten Teil einer Paarsequenz.

Belegstellen & Annotationen Quellen Auffälligkeiten
[Postprimäre]Position [Insertions]Erweiterung[sequenzen]Erweiternde_Sequenz dienen zur Klärung des ersten Redebeitrags der Grundsequenz und werden vom zweiten Sprecher (dem Angesprochenen) der Grundsequenz initiiert. HSK (16.2) 2001: 1233 f.
[Präsekundäre]Position [Insertions]Erweiterung[sequenzen]Erweiternde_Sequenz etablieren die Bedingungen, unter denen eine von zwei möglichen Reaktionsmöglichkeiten, die die Grundsequenz bietet, realisiert werden kann, und werden vom ersten Sprecher der Grundsequenz eingeleitet. HSK (16.2) 2001: 1233 f.
[Postprimäre]Position [Insertions&Erweiterung[sequenzen]Erweiternde_Sequenz können dabei selbst wieder Frage-Antwortsequenzen (…), aber auch Erklärungs- bzw. Rechtfertigungssequenzen sein (…). HSK (16.2) 2001: 1233 f.
(…) beschreibt Jefferson (1972) einen speziellen Fall [postprimärer]Position [Insertions]Erweiterung[sequenzen]Erweiternde_Sequenz, [die sich über mehrere Redebeiträge erstrecken]Umfang, nämlich Seitensequenzen. HSK (16.2) 2001: 1234
Sie sind wie alle [Insertions]Erweiterung[sequenzen]Erweiternde_Sequenz in die ihnen übergeordnete Grundsequenz eingebettet und von ihr abhängig. HSK (16.2) 2001: 1234
(…) so untersucht Schlegloff (…) ein umfassendes Transkript, dessen Grundstruktur ein Ersuchen-Gewährenpaar bildet, das durch [zahlreiche]Anzahl Expansions- und [Insertions]Erweiterung[sequenzen]Erweiternde_Sequenz erweitert wird. HSK (16.2) 2001: 1234
Sie können Offenlegungen und Klärungen in Reparatur- und [Insertions]Erweiterung[sequenzen]Erweiternde_Sequenz und anderen Interaktionsformen, die auf Perspektivenangleichung spezialisiert sind (z.B. Anamnesegespräche, biographische Erzählpassagen, fachliche Vermittlungsexkurse), nötig machen. Deppermann 2010b: 9
Performativ jedoch stellt er dem Dozenten mit der Verstehensthematisierung eine vordringliche Aufgabe, von deren hinreichender Lösung (im Sinne einer [Insertions]Erweiterung[sequenz]Erweiternde_Sequenz) er seine eigene Antwort abhängig macht. Deppermann/ Schmitt 2008: 232