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Aus Terminologisches Grundwissen der Gesprächs- und Diskurslinguistik: eine Lehr- und Lernplattform
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<p align="right">[[Artikel]]</p>
 
<p align="right" class="norecolor" ><fehighlighter></fehighlighter></p>
 
<arstatistic></arstatistic>
 
  
Sortales Nomen, von lat.  ''articulus'' ( = Gelenk)
 
 
Auch: Begleiter, Geschlechtswort
 
 
Der semantische Kopf 'Artikel' wird selbst als die Realisierung des FE BEGLEITER annotiert, da er im übergeordneten Kontext der Wortarten als solcher verstanden und verwendet wird.
 
 
<u>Kurzdefinition:</u> Wortart, die Genus, Kasus und Numerus des Bezugsnomens anzeigt und mit diesem eine Nominalphrase bildet.
 
 
 
{| class="wikitable"
 
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!Belegstellen & Annotationen
 
!Quellen
 
!Auffälligkeiten
 
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|In der Duden-Grammatik (1998: 316-317) wird diese Form der Generalisierung (['''bestimmter''']<sub>Merkmal</sub> ['''Artikel''']<sub>Begleiter</sub> [im Singular oder Plural]<sub>Numerus</sub>) als „extensionale Generalisierung“ bezeichnet.
 
|Hormuth 2009: 245
 
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|In der grammatischen Konstruktion Adjektiv-als-nominales-Abstraktum fungiert der ['''bestimmte''']<sub>Merkmal</sub> ['''Artikel''']<sub>Begleiter</sub> [das]<sub>Beispiel</sub> als Konstruktion-evozierendes Element („Construction Evoking Element“, CEE).
 
|Ziem 2014: 285
 
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|Sprachreflexiv ist der ['''bestimmte''']<sub>Merkmal</sub> ['''Artikel'''] <sub>Begleiter</sub> [im Genitiv]<sub>Kasus</sub> der sprachliche Faden […].
 
|Neumann 2011: 473
 
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|Danach macht sie einen neuen Versuch und produziert den ['''bestimmten''']<sub>Merkmal</sub> ['''Artikel''']<sub>Begleiter</sub> [die] <sub>Beispiel</sub> und bewegt ihre rechte Hand auf der Seite nach unten […].
 
|Tiittula 2013: 65
 
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|Alle drei Substantive des ersten Satzes sind mit dem ['''bestimmten'''] <sub>Merkmal</sub> ['''Artikel'''] <sub>Begleiter</sub> versehen, [der bekanntlich auf Bekanntes verweist]<sub>Funktion</sub>.
 
|Wolf 2013: 251
 
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|Das Textwort Lebens erscheint besonders oft mit dem ['''bestimmten'''] <sub>Merkmal</sub> ['''Artikel'''] <sub>Begleiter</sub> [des] <sub>Beispiel</sub> oder einem Adjektiv wie menschlichen in Kontaktstellung an linker Position: […].
 
|Lasch 2015: 136
 
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|[…] möglicherweise wegen des ['''bestimmten'''] <sub>Merkmal</sub>  ['''Artikels'''] <sub>Begleiter</sub> [im Deutschen]<sub>Sprache</sub>, dessen Verhältnis im Schwedischen stattdessen mit einer Endung ausgedrückt wird und deshalb weniger Wörter braucht.
 
|Engström 2014: 16
 
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|Die geläufigste Art der Familiennamenbildung aus Mikrotoponymen im Niederländischen ist die Voranstellung der Präposition van mit dem [deklinierten]<sub>Eigenschaft</sub> ['''bestimmten'''] <sub>Merkmal</sub> ['''Artikel''']<sub>Begleiter</sub>.
 
|Marynissen 2009: 184
 
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|Zu einer Art allgemeinen und neutralen Formel wird die Frage E’s durch die Verwendung einer unpersönlichen Satzkonstruktion (wie war=n), des ['''bestimmten'''] <sub>Merkmal</sub>  ['''Artikels''']<sub>Begleiter</sub>  [die] <sub>Beispiel</sub> (anstatt des Personalpronomens deine) sowie der Modal- oder Abtönungspartikel so und jetzt.
 
|Hormuth 2009: 127
 
 
 
 
 
 
 
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[[Category:Annotationsreport|Bestimmter Artikel]][[Category:Ebene 2]]
 

Version vom 11. März 2018, 22:44 Uhr