Sequenzielle Implikation

Aus Terminologisches Grundwissen der Gesprächs- und Diskurslinguistik: eine Lehr- und Lernplattform
Version vom 26. September 2016, 18:11 Uhr von WikiSysop (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zurück zur Übersicht == Definition ==Das Prinzip der Sequenziellen Implikation (auch: Konditionelle Relevanz) ist ein Phänomen der gesprochenen Sprache und besagt, dass die erste Äußerung eines Gesprächs eine gewisse Erwartungshaltung für die Folgeäußerung aufbaut. Dadurch nimmt der zweite Gesprächsbeitrag thematisch immer auf den ersten Gesprächsbeitrag Bezug. So macht beispielsweise eine Frage einen nachfolgenden Gesprächsbeitrag erst zur Antwort. Typisches Auftreten: Frage/Antwort- und Gruß/Gegengruß-Sequenzen. == Beispiele ==Hier wird noch ein Beispiel eingefügt. Datei: Sequentielle Implikation Transkriptbeispiel Talkshow

Verwandte Begriffe

Anmerkung: Sequenzielle Implikation wird hierzu synonym verwendet.

== Relevanter Wissensrahmen (Frame) ==Sequenzielle Implikation evoziert den Konditionelle_Relevanz-Frame.

In der Definition wurden die folgenden Frame-Elemente verwendet:

GESPRÄCHSBEITRAG_1 (verwendet als „erste Äußerung eines Gesprächs“, „ersten Gesprächsbeitrag“)

GESPRÄCHSBEITRAG_2 (verwendet als „Folgeäußerung“, „zweite Gesprächsbeitrag) GESPRÄCHSBEITRÄGE

SEQUENZIELLE_BEDINGUNG (verwendet als „eine gewisse Erwartungshaltung aufbaut“)