Verschleifung: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Verschleifung, auch Enklise (“griech. "égklisis",‘das Hinneigen‘) ist ein Phänomen der gesprochenen Sprache bei dem zwei Wörter zu einem Wort verkürzt werden. Das Ende eines '''Lautes''' innerhalb eines Wortes wird mit dem Anfang des darauffolgenden '''Lautes''' verschleift. Die '''Stelle''' der Wortverschmelzung findet jeweils am Ende des ersten und am Anfang des folgenden Wortes statt, z.B.: '''auf de'''r Treppe, au'''fe'''r Treppe.
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Die Verschleifung, auch Enklise (griech. ''égklisis'', ,das Hinneigen‘) ist ein Phänomen der gesprochenen Sprache bei dem zwei Wörter zu einem Wort verkürzt werden. Das Ende eines Lautes innerhalb eines Wortes wird mit dem Anfang des darauffolgenden Lautes verschleift. Die Wortverschmelzung findet jeweils '''am Ende des ersten und am Anfang des folgenden Wortes''' statt, z.B.: „auf der Treppe“ - „aufer Treppe“.
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Die '''Besonderheit''' dieses Phänomens bezieht sich auf die Verschleifung über die Wortgrenzen hinweg, wie beispielsweise im Englischen.  
 
Die '''Besonderheit''' dieses Phänomens bezieht sich auf die Verschleifung über die Wortgrenzen hinweg, wie beispielsweise im Englischen.  
'''Grund''' für die Verschleifung ist sprachliche Ökonomie. Durch diese wird ein geringerer artikulatorischer Aufwand benötigt. Der Hörer ergänzt die verschliffenen '''Laute''', da ihm beide Wörter schon vollständig bekannt sind.  
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'''Grund''' für die Verschleifung ist sprachliche Ökonomie. Durch diese wird ein geringerer artikulatorischer Aufwand benötigt. Der Hörer ergänzt die verschliffenen '''Laute''', da ihm beide Wörter schon vollständig bekannt sind.
  
 
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Aktuelle Version vom 10. September 2018, 13:18 Uhr

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Definition

Die Verschleifung, auch Enklise (griech. égklisis, ,das Hinneigen‘) ist ein Phänomen der gesprochenen Sprache bei dem zwei Wörter zu einem Wort verkürzt werden. Das Ende eines Lautes innerhalb eines Wortes wird mit dem Anfang des darauffolgenden Lautes verschleift. Die Wortverschmelzung findet jeweils am Ende des ersten und am Anfang des folgenden Wortes statt, z.B.: „auf der Treppe“ - „aufer Treppe“.

Die Besonderheit dieses Phänomens bezieht sich auf die Verschleifung über die Wortgrenzen hinweg, wie beispielsweise im Englischen. Grund für die Verschleifung ist sprachliche Ökonomie. Durch diese wird ein geringerer artikulatorischer Aufwand benötigt. Der Hörer ergänzt die verschliffenen Laute, da ihm beide Wörter schon vollständig bekannt sind.

Beispiele

Transkriptbeispiel: Solo (Segment 46-49)

Datei:Verschleifung Tonbeispiel Solo Audio.mp3

Verwandte Begriffe

Relevanter Wissensrahmen (Frame)

Verschleifung evoziert den Laut_Silben_Modifikation-Frame.

In der Definition wurden die folgenden Frame-Elemente verwendet:

ARTIKULIERTE_EINHEITEN (verwendet als „Laute“)

POSITION (verwendet als „am Ende des ersten und am Anfang des folgenden Wortes“)

SPEZIFITÄT (verwendet als „Besonderheit“)

UMSTAND (verwendet als „Grund“)